Fenster schliessen     Drucken

Ausbreitung von SARS-CoV-2 (Corona)

Informationen für Patientinnen und Patienten sowie Besucherinnen und Besucher des St. Marien-Krankenhauses Berlin

Das St. Marien-Krankenhaus Berlin ist auf die Ausbreitung des Corona-Viruses vorbereitet. Wir arbeiten eng mit den Gesundheitsämtern, dem Robert-Koch-Institut und weiteren Stellen zusammen, um uns schnellstmöglich an neue Entwicklungen anpassen zu können.

Wir haben einige wichtige Punkte für Sie und Ihre Angehörigen gesammelt, die Ihnen helfen sollen, die Fülle an Informationen ein wenig zu sortieren.

Information für Patientinnen & Patienten:

  • Bitte widerstehen Sie dem Impuls, bei ersten unklaren Symptomen wie z. B. Husten, Fieber oder Atemnot direkt in die Notaufnahme zu gehen. Notaufnahmen von Krankenhäusern sind als erste Anlaufstelle nicht geeignet, weil nicht nur Ansteckungsgefahr für andere, sondern auch für Sie besteht.
    Stattdessen empfehlen die Behörden dringend, sich zunächst telefonisch an den Hausarzt oder den Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung zu wenden, den Sie bundesweit unter der Telefonnummer 116117 erreichen.

    Außerdem können Sie die CovApp der Charité nutzen, um sich einen Überblick über Ihre gesundheitliche Situation zu verschaffen und entsprechende Handlungsempfehlungen zu erhalten.

  • Im Falle, dass Ihre Symptome besonders schwerwiegend sein sollten und Sie unsere Zentrale Notaufnahme aufsuchen möchten, sind wir selbstverständlich für Sie da!
    Wir trennen mögliche Verdachtsfälle von Beginn an von allen anderen Patientinnen und Patienten. Bitte melden Sie sich vorher telefonisch an und achten vor Ort auf die Beschilderung. Unsere Zentrale Notaufnahme erreichen Sie unter der Telefonnummer 030 / 767 83 - 258 .

  • Interne Seelsorge per Telefon

    Aufgrund der Kontaktverbote zur Vermeidung von Coronavirus-Infektionen können auch unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter und Seelsorger nicht wie gewohnt arbeiten. Übergangweise bietet unsere Seelsorge ihre Unterstützung aber per Telefon an:

    Telefonseelsorge im St. Marien-Krankenhaus
    Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag 09.30 - 12.30 Uhr
    Durchwahl 160

Information für Besucherinnen und Besucher

  • Liebe Besucher, bitte beachten Sie, dass bis auf weiteres Patientenbesuche nur noch in abgesprochenen Ausnahmefällen stattfinden dürfen. Bitte wenden Sie sich dazu an die Zentrale unter der Telefonnummer 030 / 767 83 0.

    Hintergrund ist die erhöhte Gefahr einer Weiterverbreitung des Corona-Virus durch zu viel Publikumsverkehr. So tragen alle vorbeugend dazu bei, die Gefahr von Ansteckung und Ausbreitung von SARS-CoV-2 zu verringern. Die Neuregelung dient letztlich dem Schutz von Patientinnen und Patienten, Besucherinnen und Besuchern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

  • Bitte desinfizieren Sie sich vor und nach jedem Besuch gründlich die Hände.

  • Im Falle des Besuches eines bzw. einer Erkrankten mit Atemwegserkrankungen bitten wir Sie, einen Abstand von ca. 2 Metern einzuhalten.

  • Besucherinnen und Besucher, welche einen Aufenthalt in einem der ausgerufenen Risikogebiete in den letzten 14 Tagen hatten, bitten wir, von einem Besuch gänzlich abzusehen.

  • Besucherinnen und Besucher, die an Erkältungssymptomen leiden, bitten wir ebenfalls, auf Besuche zu verzichten.

Information für Gäste unserer Veranstaltungen

  • Wir haben uns rein vorsorglich entschieden, bis auf Weiteres alle Informationsveranstaltungen sowie auch den Girls‘ Day und den Boys‘ Day abzusagen.

Information für Gäste unserer Kantine

  • Wir bitten um Verständnis, dass unsere Kantine vorübergehend nur unseren Krankenhausmitarbeiterinnen und -mitarbeitern zur Verfügung steht.
  • Rettungsdienste, Krankenhauspatientinnen und -patienten sowie Patientenbesucherinnen und -besucher können auf den Kiosk im Erdgeschoss ausweichen.

Coronavirus-Hotline der Senatsverwaltung für Gesundheit

Telefon 030 / 90 28 28 28

tägl. 8:00 – 20:00 Uhr

Schon gewusst?

Krankschreibung bei leichten Atemwegserkrankungen

Für die Feststellung einer Arbeitsunfähigkeit bei einer leichten Erkrankung der oberen Atemwege müssen Patienten aktuell nicht mehr extra in ihre Hausarzt-Praxis kommen. Die Bescheinigung kann nach telefonischer Befragung durch den Hausarzt für maximal 14 Tage ausgestellt werden und wird per Post zugesendet. Die Ausnahmeregelung gilt zunächst bis 23. Juni 2020.

Fenster schliessen     Drucken