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Inkontinenz - Expertenstandard Förderung der Harnkontinenz

Ein schambehaftetes und mit Vorurteilen besetztes Thema ist die Harninkontinenz. Dahinter verbirgt sich der unfreiwillige Verlust von Urin, auch Blasenschwäche genannt. Statistisch gesehen, sind überwiegend Frauen und ältere Menschen betroffen. Zu den Risikofaktoren zählen neben dem hohen Lebensalter auch Harnwegsinfekte, Adipositas, Stoffwechsel- und Neurologische Erkrankungen sowie eine dauerhafte Medikamenteneinnahme. Um die Ursache einer Harninkontinenz konkret festzustellen, ist eine Untersuchung beim Facharzt notwendig.

Der Expertenstandard "Förderung der Harnkontinenz" richtet sich an Pflegepersonal in Gesundheitseinrichtungen. Durch professionelles Handeln zeigen unsere Pflegekräfte im St. Marien-Krankenhaus Berlin nicht nur Einfühlungsvermögen, sondern geben auch den Patienten Hilfestellungen für den Alltag. Es wird darauf geachtet, dass ein bedarfsgerechtes Umfeld (Erreichbarkeit und Nutzbarkeit von Toiletten) besteht und geschlechtsspezifische Hilfsmittel zu Verfügung stehen. Zusätzlich wird die genaue Trinkmenge und die Anzahl der Toilettengänge pro Tag notiert, um eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu gewährleisten. Die Betroffenen lernen somit, ihr Selbstvertrauen und ihre Selbstständigkeit wiederzuerlangen.
 

Timo Bechtel, Pflegedirektor, Sankt Marien-Krankenhaus Berlin

Ansprechpartner

Pflegedirektor
Timo Bechtel

Assistenz
Anika Reichel

Telefon 030 / 767 83 - 218 | Fax - 296

bechtel[at]marienkrankenhaus-berlin.de