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Zertifizierung 

Zertifizierung nach proCum Cert einschließlich KTQ

Erfolgreiche Re-Zertifizierung im Dezember 2008
Mit der erfolgreich bestandenen Re-Zertifizierungsprüfung im Dezember 2008 sprachen die Visitoren die Empfehlung aus, dem St. Marien-Krankenhaus Berlin für die nächsten Jahre weiterhin das Gütesiegel nach proCum Cert und KTQ® zu verleihen.

Warum braucht ein Krankenhaus ein Qualitätszertifikat?
Auf der Grundlage der im Leitbild der Marienschwestern v.d.U.E. formulierten Werte und der gesetzlichen Vorgaben beschloss die Geschäftsführung 2003, im St. Marien-Krankenhaus Berlin ein umfassendes Qualitätsmanagement einzuführen. Im Mittelpunkt des Qualitätsmanagement-Prozesses stehen die Umsetzung der Patienten- und Mitarbeiterorientierung sowie der wirtschaftliche Einsatz der personellen und materiellen Ressourcen.

Darüber hinaus ist die Arbeit nach dem PDCA-Zyklus (Plan – Do – Check – Act) ein wesentlicher Bestandteil des Qualitätsmanagement-Systems. Die Entscheidung, sich nach proCum Cert und KTQ® zertifizieren zu lassen, wurde bewusst getroffen, da dies ein speziell für konfessionelle Krankenhäuser entwickeltes Zertifizierungsverfahren ist, das ein Qualitäts- und Wertemanagement berücksichtigt. Hiermit kann das Krankenhaus transparent nach außen darstellen, dass es die Anforderungen des Gesetzgebers und des pCC-Verfahrens erfüllt. Die Zertifikatsübergabe bildete den Abschluss einer fast zweijährigen intensiven Arbeit.

Der Weg zum Ziel
Das Zertifizierungsverfahren nach pCC und KTQ® ist sehr aufwändig und erforderte ein hohes Engagement von Seiten aller Mitarbeiter. Zunächst wurden die Strukturen für das Qualitätsmanagement aufgebaut, Schulungen und Projekte durchgeführt, Prozesse analysiert und dokumentiert.

Während des Jahres 2005 sammelten die Mitglieder des Qualitätsmanagement-Teams die notwendigen Daten zur Erstellung des Selbstbewertungsberichts in den acht Kategorien des pCC-Handbuches. Auf über 200 Seiten wurden unter anderem die Themen Aufnahme bis Entlassung der Patienten, Bewerbung bis Verabschiedung von Mitarbeitern, Hygiene, Verfahren zum Umgang mit Arzneimitteln, Trägerverantwortung, Management und Qualitätsmanagement, Seelsorge und Verantwortung für die Gesellschaft beschrieben. Nach Prüfung der bei der Zertifizierungsgesellschaft eingereichten Unterlagen und der ersten Einschätzung der Visitoren erhielt das St. Marien-Krankenhaus Berlin die positive Nachricht, dass eine Zertifizierung möglich erscheint.

Die Termine für die Visitation wurden festgelegt, und im Oktober 2005 haben die Visitoren in Form von Begehungen der Abteilungen und kollegialen Dialogen die tatsächlichen Abläufe und Regelungen vor Ort überprüft. Eine für alle Mitarbeiter des Krankenhauses neue Erfahrung, die mit Bravour gemeistert wurde.

Ein gemeinsames Ziel wurde erreicht

In der Vorbereitungsphase der Visitation wurde die Kommunikation in allen Bereichen intensiviert, Verantwortlichkeiten wurden festgelegt und angenommen. Jeder Mitarbeiter trug seinen Teil dazu bei, dass das angestrebte Ziel der Zertifizierung erreicht wurde. Umfassendes Qualitätsmanagement bedeutet das Bekenntnis zu einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Das heißt für alle Mitarbeiter, den begonnenen Weg weiter zu verfolgen, vorhandenes Verbesserungspotential auszuschöpfen und zu erweitern, frei nach Sepp Herberger „Nach der Zertifizierung ist vor der Zertifizierung“. So kann der Rezertifizierung im Jahre 2008 entspannt entgegengesehen werden.

 

 

Zertifizierungs-Urkunde

Beauftragter für das Qualitätsmanagement:
Benjamin Seidel